Sie können eine „Silent Installation“ mit der Option „–mode unattended“ von der Kommandozeile aus durchführen.:

  • Für macOS gilt jedoch: Das TeamDrive-Installer-DMG muss zuerst gemountet werden. Dies kann über die Kommandozeile erfolgen, indem Sie die folgende „hdiutil attach“-Funktion aufrufen und den Pfad des TeamDrive-Installer-DMGs mit angeben. Zum Beispiel „hdiutil attach /Users/td/Downloads/Install-TeamDrive-4.6.12.2788_TMDR.dmg“ (Wenn Sie das DMG des TeamDrive-Installers nicht mounten möchten, können Sie die „installer.app“ einmalig aus dem DMG extrahieren und diese dann auf mehreren Rechnern verwenden).

Von dort aus müssen Sie in das gemountete Volume der DMG des TeamDrive-Installers navigieren. Zum Beispiel „cd /Volumes/Install-TeamDrive-4.6.12.2788_TMDR“. Führen Sie danach „Install-TeamDrive-4.6.12.2788_TMDR.app/Contents/MacOS/installbuilder.sh –mode unattended“ aus ODER fügen Sie einen der anderen unten aufgeführten zusätzlichen Parameter hinzu.

  • ./sample-installer.bin –mode unattended

Dadurch wird eine Installation durchgeführt, bei der der Benutzer nicht nach Informationen gefragt wird. Alle erforderlichen Informationen können mit Hilfe von sogenannten „Befehlszeilenschaltern“ an das Installationsprogramm übergeben werden. Dieser Modus ermöglicht die einfache Integration des Installers in eigene Skripte.

Nützliche TeamDrive Installer Befehlszeilenparameter bei der Einbindung in den MSI Installer

  • –mode unattended (Installationsmodus unbeaufsichtigt)
  • –mode unattended –unattendedmodeui minimal (Installationsmodus unbeaufsichtigt mit minimaler Grafik)

Weitere Parameter:

  • –port (TeamDrive Admin GUI Port (Default: 45454), nur in TeamDrive Agent Installern verfügbar!)
  • –prefix (Installationsverzeichnis)

Optional: Geben Sie einen unbeaufsichtigten UI-Modus an

  • –unattendedmodeui Unattended Mode UI (Default: keine – Gültige Werte: keine minimal minimalWithDialogs)

Es sollte beachtet werden, dass der Befehlszeilenparameter „–port“ erst in den TeamDrive Agent Installern ab Version 4.6.3 Build 2147 zur Verfügung steht! Nach der Installation kann die vorkonfigurierte Datei „teamdrive.ini“ bzw. „teamdrive.settings“ an das entsprechende Ziel kopiert werden.

Die Einstellungsdatei „teamdrive.ini“ hat globale Gültigkeit für den gesamten Rechner und ist unter Windows in „%PROGRAMDATA%\TeamDrive\“ zu finden. Die entsprechende Einstellungsdatei „teamdrive.settings“ für ein einzelnes Benutzerkonto ist in „%APPDATA%\TeamDrive\“ zu finden. Die Einstellungen für ein Benutzerkonto überschreiben die globalen Einstellungen. Bitte beachten Sie auch, dass in der Datei „teamdrive.settings“, im Gegensatz zur Datei „teamdrive.ini“, alle Einstellungen unterhalb einer „[Settings]“-Sektion aufgeführt sein müssen.

Des Weiteren sollten alle Pfade unter Unix mit „/“ anstelle von „\“ geschrieben werden. Den Standard-Pfad für Leerzeichen können Sie mit „spaces-path=“ konfigurieren. Außerdem sollten Sie den Standard-Backup-Pfad mit „backup-path=“ erstellen. Den Standardpfad für das Anwendungsdatenverzeichnis oder den Cache sollten Sie mit „new-data-path=“ konfigurieren, um sicherzustellen, dass beim nächsten Neustart des Programms das aktuelle Anwendungsdatenverzeichnis in den neuen Pfad verschoben und nicht nur referenziert wird.

Beispiel für die Dateien „teamdrive.ini“ und „teamdrive.settings“

  • spaces-path=C:/TeamDrive/Spaces
  • backup-path=C:/TeamDrive/Backup
  • new-data-path=C:/TeamDrive/Data

Bei mehreren Benutzerkonten und entsprechenden TeamDrive-Installationen empfehlen wir dringend, nur Pfadeinstellungen in der Datei „teamdrive.settings“ des jeweiligen Benutzerkontos vorzunehmen. Damit werden Konflikte und das Überschreiben von Daten anderer Installationen vermieden.

Eine Konfiguration des Autostarts ist derzeit weder im „Unattended Mode“ noch über eine Einstellungsvariable konfigurierbar. Sie können jedoch einfach eine Programmverknüpfung z.B. in „%APPDATA%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programme\Startup“ erstellen und den Parameter „autostart“ dem Target hinzufügen. TeamDrive wird dann im Hintergrund als Taskleistenanwendung gestartet. Die Einstellung für die Autostart-Verzögerung ist „autostart-delay=1“. Der numerische Wert gibt die Verzögerung in Minuten an. Das zulässige Intervall beträgt 1-60 Minuten. Für den automatischen Export muss „auto-export-path=“ eingegeben werden.

Wozu dient der Pfad „Exporte“?

Dieser Pfad enthält automatisch generierte Audit-Trails für alle Aktivitäten/Historie aller aktiven Räume und alle Lesebestätigungen aller aktiven Räume als CSV-Dateien zur weiteren Auswertung, Verarbeitung oder Sicherung nach GoBD/DGSVO. Das Intervall für die automatische Erstellung kann mit den folgenden Einstellungen konfiguriert werden (Wert ist die Anzahl der Tage):

  • „activities-auto-export-interval=“
  • „read-confirmations-auto-export-interval=“

Aktivieren oder deaktivieren Sie die lokale Schlüsselspeicherung mit „perform-backup=true“ bzw. mit „perform-backup=false“. Aktivieren oder deaktivieren Sie die Schlüsselspeicherung auf dem Server mit „enable-key-repository=true“ oder „enable-key-repository=false“.

Benachrichtigungseinstellung

Die Einstellungen für die Benachrichtigungen sind etwas schwieriger. Dazu müssen folgende Werte (Flags) der entsprechenden Kategorien angegeben werden:

  • ConflictsAndErrors = 1
  • InvitationsAndMembers = 2
  • FilesAndVersions = 4
  • Comments = 8
  • PublishedFiles = 16
  • LockedFiles = 32

und der Zahlenwert kann den jeweiligen Funktionen zugeordnet werden. Der Wert 0 schaltet alle Benachrichtigungen aus. Die jeweiligen Werte der Kombinationen können Sie auch bequem über die TeamDrive-Oberfläche ermitteln, da diese beim Verlassen des Einstellungsdialogs direkt in der Datei „teamdrive.settings“ gespeichert werden.

Für das Benachrichtigungscenter des Betriebssystems oder Popup-Meldungen muss „notification-types=63“ eingegeben werden. Für E-Mail-Benachrichtigungen, die sofort versendet werden: „immediate-email-notification-types=0“. Für E-Mail-Benachrichtigungen, die als täglicher Bericht gesendet werden, den Befehl: „daily-email-notification-types=0“.

Die E-Mail-Benachrichtigungen

Mit der folgenden Einstellung können Sie konfigurieren, dass E-Mail-Benachrichtigungen an alle Administratoren des Raums gesendet werden, wenn eine der oben genannten Funktionen nicht deaktiviert ist (nicht über die Schnittstelle möglich):

  • „admin-email-notification=true bzw. admin-email-notification=false“

Bei Einstellungen, die sich auf das Notification Center beziehen, behalten wir uns das Recht vor, die Werte in zukünftigen Versionen jederzeit zu ändern und bei einem Update entsprechend umzustellen.

Auswirkungen auf Spaces, Backup, Export und Cache

Wenn der Pfad für Spaces, Backup, Export und Cache auf dem Standardwert belassen wird und sich nun die Datei „teamdrive.settings“ ändert, welche Auswirkungen hat dies auf die vier genannten Orte?

Alle diese Einstellungen können jederzeit vom Anwender über die TeamDrive Anwendung (Oberfläche) geändert werden und die entsprechenden Einstellungen in der Datei „teamdrive.settings“ können überschrieben werden. Einstellungen, die manuell in die Datei geschrieben werden, werden nur beim Start von TeamDrive gelesen. TeamDrive verwendet die entsprechend konfigurierten Pfade oder legt diese, wenn möglich, an, falls diese nicht verfügbar sind.

Eventuell vorhandene Datenbanken in diesen Pfaden werden in der Regel nur kopiert, wenn diese über die TeamDrive Oberfläche geändert werden, so dass bei einer manuellen Änderung der Einstellungen in der Datei „teamdrive.settings“ leere Ordner oder alte Datenbanken in den bisherigen Speicherorten/Standardpfaden verbleiben können. Sie sollten die manuelle Konfiguration der Pfade eher als Vorgabe für Standardeinstellungen sehen.